Markt Diedorf

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Umweltzentrum Schmuttertal in Diedorf

gelegen im FFH Gebiet der Schmutter

Das Umweltzentrum Schmuttertal

Der Markt Diedorf konnte im Jahr 2013 ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen mit Mahlmühle in Kreppen unmittelbar an der Schmutter und an der B 10 nach Biburg erwerben. Manch einem wird sie noch im Gedächtnis als landwirtschaftliche Abgabestelle für gedroschenes Korn oder als nahe Einkaufsmöglichkeit für Getreideerzeugnisse sein.

Das Gehöft, dessen Gründung bereits im 17. Jahrhundert erwähnt wurde, ist ein ca. 100 Jahre alter Dreiseithof mit ehemaligen Wohn,- Knecht- und Lagergebäuden sowie Mühle und Stallungen. Die Mahlmühle wurde durch den damaligen Eigentümer in den neunziger Jahren aufgegeben; jedoch die existierende Wasserkraftanlage aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ist bis heute noch erfolgreich in Betrieb und versorgt den Hof hinlänglich mit elektrischem Strom.

Im Giebel befindet sich ein Fledermauskasten.

Die Kommune hat sich dann entschlossen, ein Umweltzentrum für den Umkreis einzurichten. Hierzu hat der Marktgemeinderat aus seiner Mitte einen Arbeitskreis bestehend aus Helmut Ritsch (2. Bürgermeister), Alexander Neff (3. Bürgermeister) Rudolf Birner, Otto Völk (Altbürgermeister), Thomas Rittel, Petra Friess und Claudia Kargl, gegründet. Dieser kümmert sich um die Ausbauplanung, die schrittweise Sanierung der Gebäude, die Nutzungskonzepte und die Programminhalte. Nach der Phase erster Weichenstellungen sind bereits einige Errungenschaften zu verbuchen.

Arbeitskreis

Etliche Räume wurden ertüchtigt und renoviert, der Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte und die Naturhelden haben hier bereits eine neue Heimat gefunden. Daneben sind konkrete Pläne für den Ausbau der ehemaligen Lagerhalle der Mühle in einen attraktiven Versammlungsraum für größere Veranstaltungen geschmiedet worden, aber auch auf den Außenflächen tut sich was.

Turmfalkenkastenbau

Der ehemalige Gemüsegarten ist heute ein Schaugarten für Pflanzen aus der Frühgeschichtlichen- und Römerzeit, eine stattliche Walnuss als Hausbaum ist im vergangenen Herbst gepflanzt worden und jetzt im Frühjahr entsteht ein Weidentipi. Zusätzlich kann man mit etwas Glück u. a. in Zukunft einen Turmfalken bei der Brut und Aufzucht seiner Nachkömmlinge beobachten, ohne diesen zu stören.

Im Umweltzentrum wurde ein, mit Innenkamera ausgestatteter, Turmfalkenkasten angebracht, welcher von einem Fernseher aus beobachtet werden kann.

Auch zwei Dohlenkästen bieten den Vögeln im Umweltzentrum einen sicheren Nistplatz. 

1. Bürgermeister Peter Högg mit Baumpaten, Arbeitskreis-
mitglieder beim Hausbaumpflanzen im Herbst 2015

Insgesamt soll das neue Umweltzentrum Schmuttertal auf Dauer von der Kulturlandschaft Bayrisch-Schwaben früher und heute, aber auch vom Biodiversitätsprojekt im FFH Gebiet Schmuttertal erzählen und den Mittelpunkt für Angebote der unterschiedlichsten Interessengruppen im Bereich Naturschutz, Gewässerökologie, Landwirtschaft, Klima und Energie sowie für Archäologie bilden. Im vergangenen Jahr wurden bereits einige einzelne Veranstaltungen angeboten und heuer können die Besucherinnen und Besucher aus einem Ganzjahresprogramm für Jung und Alt auswählen.

Das gesamte Programm finden Sie hier.

Das Schmuttertal beim Umweltzentrum im Frühjahr

Bitte beachten Sie ebenso die regionalen Medien, die weitere Veranstaltungshinweise mit veröffentlichen. Der Markt Diedorf und seine Partner im Umweltzentrum Schmuttertal freuen sich auf Sie und laden Sie ein, die Landschaft, die Kultur- und Naturschätze vor unserer Haustüre auf spannende, bunte und unterhaltsame Weise neu kennenzulernen.

Adresse: Umweltzentrum Schmuttertal, Augsburger Str. 24, Diedorf/OT Kreppen.

Kontakt: Anna Röder, E-Mail schreiben , Tel: 08238/3004-40

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86420 Diedorf

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